Natur (er)leben

Kleintier Zoo



Irgendwie hat es sich so ergeben, daß wir nach und nach immer mehr eigentlich "wilde" Tiere Südafrikas aufgenommen haben, die entweder in Gefangenschaft geboren wurden oder als Waise mit der Flasche aufgezogen wurden; verletzt waren und somit an Menschen gewöhnt sind. So haben Sie die wunderbare Möglichkeit unsere zahmen Wildtieren ganz nah zu kommen.

In den weitläufigen und artgerechten Gehegen fällt täglich jede Menge Arbeit an: Füttern, putzen und natürlich auch eine Streicheleinheit für die Tiere. Wenn Sie möchten, dann buchen Sie die Halbtagesaktivität "Streicheltierzoo" und kommen Sie unseren Tiere ganz nah!

 

 

Unser kleiner Nutztiere "Bauernhof"

Wo kommt mein Essen her?

Da wir strikt gegen Eier aus Legebatterien und Fleisch aus tierunwürdiger Massentierhaltung sind, ist es für uns das Naheliegendste den Platz um unser Haus sinnvoll zu nutzen, in dem wir uns selbt ein paar Tiere halten. So wissen wir garantiert welches Leben das Tier geführt hat, wie es ernährt wurde und wieviel Stress es hatte-oder eben nicht hatte-weil wir ihm lange Transportwege und enge brutale Schlachthaus-Erfahrungen erspart haben.

Wir lieben Tiere, aber wir wollen nicht auf Fleisch verzichten. Deshalb ist es uns wichtig, zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen.

In unserer "Mini-Farm" gibt es jede Menge zu tun und zu erleben. Tierbabys werden geboren, wollen gefüttert und auf die Weide gebracht werden. Es müssen Ziegen und Kühe gemolken werden, Eier eingesammelt werden und manchmal sogar Schafe oder Ziegen geschoren werden.

Natürlich haben wir auch eine Streicheltierwiese, die für jeden frei zugänglich ist: Ziegen,Eseln, Ponys, Schafen und vielen anderen großen und kleinen Tieren.

Wir bieten vom Ponyreiten (von erfahrener Person geführtes Pony) über profesionellen Reitunterricht (Springen und Dressur bis Kl.L), bis hin zu einer kreativen Geländehinderniss-Strecke für jeden großen und kleinen Reiter das richtige an.

Unsere Esel können für eine Wanderung (nach einer kurzen Einführung in das Führen von Eseln) ausgeliehen werden.
Auf Wunsch werden Sie auch mit einem Picknickkorb voller leckerer Snacks und Getränken "ausgestattet".

Da wir im Einklang mit afrikanischen Wildtieren leben wollen, werden alle unsere Tiere ab Beginn der Dämmerung in einen raubtiersicheren Stall gesperrt. Hier ist es warm und gemütlich ist. Bis jetzt hatten wir noch nie Probleme mit Wüstenluchsen, Schakalen, Mangusten usw.

Mitmach-Bauernhof

Füttern, auf die Weide bringen, ausmisten, Eier einsammeln, melken-bei uns können auch die Kleinsten mit anpacken. In unserer kleinen Nutztierfarm gibt es immer eine Menge zu tun! Natürlich unter Aufsicht. Kleine Schubkarren, Besen, Eimer und Schaufeln stehen für die „Minifarmer“ der Zukunft bereit und warten auf tatkräftige Helfer.

Kleintierzoo–auch die kleinen Wildtiere Südafrikas kennenlernen

Auf einer ca. 3 ha großen Fläche können sie bei uns in artgerechten weitläufigen Gehegen kleinere Wildtiere wie Echsen, Warzenschweine, Vögel, Mäuse, Hasen, Stachelschweine, Dassies, Schlangen und jede Menge wunderschöne in Südafrika einheimische Vögel kennen lernen.
Eine Nachmittagsaktivität für Kinder (und Erwachsene) besteht aus dem Futter zubereiten, Füttern der Tiere und Reinigen der Gehege.

 

Jahrtausende lang war der Mensch in das sinnvolle Netz der Natur elementar verwoben. Er besaß lebensnotwendige, angeborene und über Generationen erlernte Verbindungslinien zu der ihn umgebenden Natur. Erst in den letzten 100 Jahren begann er, sich immer schneller von seiner natürlichen Lebensgrundlage zu entfremden.

 

In einer Zeit, die durch wachsende Reizüberflutung und permanente Schnelllebigkeit geprägt ist-durch Neue Medien und grenzenlose Mobilität, durch fortschreitende Globalisierung und der damit verbundenen allgegenwärtigen und uneingeschränkten Konsummöglichkeit-leiden immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den Nebenerscheinungen dieser welt- und naturfremden Lebensführung.

 

Aber: noch immer sind wir ein Teil der Natur!

 

                                              (Zitat: Caroline Rothe)